Ist DDR4 noch eine Option?
Nur für Rechner, die bereits ein DDR4 Mainboard haben. Dort ist ein neues Kit der einfachste Weg zu mehr Arbeitsspeicher, denn ein Wechsel auf DDR5 bedeutet neues Board, oft auch einen neuen Prozessor. Der Vergleich lohnt sich trotzdem: Die DDR5 Preise zeigen, was der Umstieg beim Speicher allein kostet.
Für einen neuen Rechner kommt DDR4 kaum noch infrage. AMD AM5 und Intel Core Ultra 200S nehmen nur DDR5. Intel Core der 12. bis 14. Generation unterstützt beide Typen, dort entscheidet das Mainboard.
Warum DDR4 nicht billig bleiben muss
Normalerweise wird die ältere Generation günstiger, wenn die neue übernimmt. Diesmal fahren die Hersteller DDR4 gleichzeitig herunter. TrendForce berichtete im Juli 2025 über Pläne von Samsung, SK hynix und Micron, die DDR4 Lieferungen zwischen Ende 2025 und Frühjahr 2026 zu beenden. Die Termine stammen aus Medienberichten und sind nicht offiziell. Preisvorteile gegenüber DDR5 können deshalb schmelzen. Der Median pro GB zeigt den Abstand in der Tabelle jede Woche neu.
Die Typbezeichnung am Modul oder im Handbuch des Boards prüfen. Auf dem Label steht bei DDR4 häufig PC4, bei DDR5 PC5. Wer ein Kit zu einem bestehenden dazukauft, sollte ein identisches Modell nehmen, sonst läuft der Verbund manchmal nicht mit dem Nenntakt.
Welcher Takt und welche Kapazität?
Als offizieller Standard endet DDR4 bei 3200 MT/s. Kits mit 3200 bis 3600 MT/s und CL16 bis CL18 sind für die meisten Rechner die sinnvolle Spanne. Zum Vergleich der Latenz: DDR4-3200 CL16 kommt auf 10 ns, genauso viel wie DDR5-6000 CL30. Bei der Größe sind 16GB der Einstieg und 32GB die komfortable Wahl. Die Preise je Größe stehen auf den Seiten 16GB RAM und 32GB RAM.