Wie haben sich die RAM Preise entwickelt?
Der Preisschub bei Arbeitsspeicher begann 2025, als die großen Hersteller ihre DDR4 Produktion zugunsten von DDR5 und KI Chips zurückfuhren. Für den Euroraum meldete ComputerBase für August 2026 einen Anstieg der Speicherpreise von 345% gegenüber dem Vorjahr, so TechPowerUp. Das ist ein Zweitbericht, die Zahl bezieht sich auf Speicher allgemein und nicht auf ein einzelnes Kit.
Wie es weitergeht, ist offen. TrendForce erwartet für das vierte Quartal 2026 bei Standard-DRAM weiter steigende Vertragspreise, rund 10 bis 15% gegenüber dem Vorquartal. Im Handel kommen Änderungen mit Verzögerung an. Unser Wochenvergleich zeigt, wann sich der Trend dreht, denn jede Woche kommen frische Preise aus den fünf Shops dazu. Die Hintergründe stehen im Beitrag zur RAM-Krise.
Welcher Arbeitsspeicher ist der richtige?
Das Mainboard entscheidet über den Typ, nicht der Prozessor allein. DDR4 und DDR5 sind nicht kompatibel, die Kerbe im Modul sitzt an einer anderen Stelle. Für einen neuen Rechner ist DDR5 gesetzt, für ein bestehendes DDR4 System bleibt nur DDR4 oder ein neues Board samt Prozessor. Ob sich das rechnet, zeigt der Vergleich von DDR5 Preisen und DDR4 Preisen.
Bei der Größe gilt: 16GB reichen für Office und die meisten Spiele, 32GB sind der komfortable Standard, 64GB lohnen sich für Videoschnitt, virtuelle Maschinen und lokale KI Modelle. Die passenden Seiten: 16GB, 32GB und 64GB. Für Notebooks gibt es eine eigene Seite zu SO-DIMM Riegeln.
Der Preis pro GB ist der fairste Vergleich. Ein 64GB Kit kann pro GB günstiger sein als ein 32GB Kit, obwohl der Gesamtpreis höher ist.