Was unterscheidet DDR5 von DDR4?
DDR5 startet bei 4800 MT/s, während die offiziellen DDR4 Standardtakte bei 3200 MT/s enden. Dazu arbeitet DDR5 mit 1,1 Volt statt 1,2 Volt, und jedes Modul bringt einen eigenen Spannungswandler (PMIC) mit. Die Kerbe sitzt anders, deshalb passt ein DDR5 Riegel nicht in einen DDR4 Steckplatz. Die aktuellen Preise der älteren Generation stehen auf der Seite DDR4 Preise.
AMD AM5 und Intel Core Ultra 200S nehmen ausschließlich DDR5. Intel Core der 12. bis 14. Generation unterstützt beides, welcher Typ passt, entscheidet dort das Mainboard.
Welcher Takt und welche Latenz?
Für AM5 gilt DDR5-6000 mit CL30 als Sweet Spot. Das liegt über der offiziellen AMD Vorgabe (DDR5-5600 bei Ryzen 9000) und setzt EXPO voraus. Für Intel Core Ultra 200S empfiehlt Newegg DDR5-6000 bis 6400, offiziell reicht die Unterstützung bis DDR5-6400.
Die echte Latenz in Nanosekunden ergibt sich aus CL mal 2000, geteilt durch die Datenrate in MT/s. DDR5-6000 CL30 liegt damit bei 10 ns, ein DDR4-3200 CL16 Kit ebenfalls. Bei gleicher Latenz gewinnt das schnellere Kit. Wer Takt und CL im Detail vergleichen will, nutzt die Filter über der Tabelle über der Tabelle.
Zwei Module im Kit kaufen, nicht vier. Mit vier bestückten Steckplätzen wird es schwieriger, einen hohen Takt zu halten: AMD nennt für den Ryzen 7 9800X3D DDR5-5600 mit zwei Modulen, aber nur DDR5-3600 mit vier.
Wie wird die Tabelle sortiert?
Die Tabelle zeigt alle DDR5 Desktop-Kits der Woche, günstigste zuerst. Unter jedem Preis steht der Preis pro GB. Das ist der faire Vergleich zwischen 16GB, 32GB und 64GB Kits. Kits ohne Lagerbestand lassen sich ausblenden. Notebook-Riegel im SO-DIMM Format stehen separat auf der Seite Notebook Arbeitsspeicher.