Welcher Arbeitsspeicher passt ins Notebook?
SO-DIMM ist die kleine Bauform für Notebooks und kompakte PCs. Desktop-Riegel passen dort nicht hinein, und umgekehrt. Wichtiger als die Größe ist der Typ: Auch bei SO-DIMM sind DDR4 und DDR5 nicht kompatibel. Welcher Typ im Gerät steckt, steht im Datenblatt des Herstellers oder im Wartungshandbuch. Ein Blick in die Systemangaben von Windows (Task-Manager, Reiter Leistung, Speicher) zeigt Typ, Takt und belegte Steckplätze.
Viele dünne Notebooks haben den Speicher auf die Platine gelötet (LPDDR). Dort lässt sich nichts nachrüsten, die Größe wird beim Kauf festgelegt. Mit CAMM2 hat JEDEC im Dezember 2023 einen Standard für austauschbare Speichermodule in Notebooks veröffentlicht, die LPDDR5 Variante heißt oft LPCAMM2. Ob ein konkretes Gerät ein solches Modul nutzt, steht ebenfalls im Datenblatt.
Das Datenblatt des Notebooks prüfen: Typ (DDR4 oder DDR5), maximale Kapazität und Zahl der Steckplätze. Ist nur ein Steckplatz belegt, ermöglicht ein zweiter Riegel mit gleichem Takt den Dual Channel Betrieb.
Was kosten SO-DIMM Riegel aktuell?
Gelistet sind aktuell 37 DDR5 und 72 DDR4 SO-DIMM Kits. Pro GB liegt der Median bei DDR5 bei 18,94 €, bei DDR4 bei 9,14 €. Der Preis pro GB ist der faire Vergleich zwischen 8GB, 16GB und 32GB, denn Kits mit mehr Kapazität sind nicht automatisch günstiger. Die Tabelle trennt die Typen über den Filter.
Wie viel Arbeitsspeicher im Notebook?
16GB sind für Office, Surfen und die meisten Alltagsaufgaben der sinnvolle Standard, 32GB lohnen sich bei Videobearbeitung, virtuellen Maschinen und vielen Programmen gleichzeitig. Die Tabelle zeigt, was 16GB und 32GB Kits aktuell kosten. Für Desktop-Riegel gibt es die Seiten zu 16GB RAM und DDR5 RAM.